2015-08: Heart-of-Germany-Trip Rennsteig/Saale

3 Gedanken zu „2015-08: Heart-of-Germany-Trip Rennsteig/Saale

  1. Hansebiker

    Hallo Jörg,
    ich war auch an der Saale unterwegs (Hof-Mündung) und weiter nach Magdeburg. Deine Eindrücke kann ich bestätigen, auch was einige Bewohner dieser Gegend betrifft. Zum Glück, und das hoffe ich doch, sind das Ausnahmen.

    Frage an dich: Kochst du eigentlich auch selbst, wenn du unterwegs bist, oder verpflegst du dich nur kalt und suchst hin und wieder Restaurants auf?

    Antwort
    1. joeyyy Autor

      …ich mache das situationsbedingt. In der Regel habe ich einen kleinen Gaskocher und einen Einlitertitantopf dabei. Und einen Titanlöffel. Das wiegt dann alles nicht viel und wenn ich Lust auf Kochen habe, besorge ich mir irgendwo eine Gaskartusche und koche. Wenn ich länger unterwegs bin, nehme ich die Gaskartusche schon von zuhause aus mit.

      Antwort
  2. joeyyy Autor

    Kurze Anmerkung für potentielle Nachahmer: Wunderschöne Landschaft, Streckenprofil extrem anspruchsvoll. Vor allem die Saale von der Quelle bis Saalfeld hat’s in sich. Eigentlich wollte ich in den vier Tagen meiner Tour mindestens bis Halle, vielleicht sogar bis Magdeburg kommen. Aber ich habe das Profil und das heiße Wetter unterschätzt. Außerdem hatte ich meinen Brooks-Ledersattel gerade neu bespannen lassen und der war noch nicht eingeritten. Und ich habe eine alte Hürzeler-Trainingsradhose angezogen, weil ich die nach dem Trip wegschmeißen wolle. Also hab ich mit leeren Beinen und wundem Hintern den Zug in Saalfeld bestiegen, nachdem ich den vierten Tag fast nur im Stehen geradelt bin…

    Insgesamt waren es aber gut 400 km in dreieinhalb Tagen mit knapp 6.000 Höhenmetern. Und das in den Mittelgebirgen. War ein schönes Training für den Tuscany Trail im nächsten Jahr und die Great Divide Tour in 2017. Dann mit eingerittenem Brooks.

    Ich hatte das erste Mal meine Hängematte mit und auf Tour ausprobiert. Hmm, na ja, ich bin wohl ein Zelter. War froh, dass ich in der zweiten Nacht an der Saalequelle meine Matte auf einen Tisch legen konnte. In der dritten Nacht gönnte ich mir dann ein Hotel. Aber ich werde meiner Hängematte noch eine zweite Chance geben – mal sehen. Im Wald ist es ja echt genial, eine Matte zwischen zwei Bäumen aufzuspannen – viel einfacher, als einen geeigneten Zeltplatz zu finden.

    Meinen Intercity mit Radstellplatz hatte ich ab Magdeburg gebucht, weil ich ja dachte, ich schaffe das schon. Bin dann schon in Halle in den reservierten IC eingestiegen und losgefahren. Sofort kam eine Schaffnerin mit „charmant-aggressivem“ sächsischen Dialekt und schmiss mich in Köthen wieder raus, da ich erst ab Magdeburg reserviert hatte. Und das, obwohl noch Stellplätze für Fahrräder frei waren. Sie unterstellte mir, ich sei vom EPA (was auch immer das ist) und wolle sie nur überprüfen. So bin ich insgesamt von Saalfeld nach Naumburg, von Naumburg nach Halle, von Halle nach Köthen, von Köthen nach Magdeburg, von Magdeburg nach Braunschweig und von Braunschweig dann nach Hannover mit den Regionalzügen gefahren. Der Osten ist immer noch für eine Odyssee gut – egal ob auf dem Rad oder mit dem Rad im Zug😉

    Antwort

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