Schlagwort-Archive: Italien

4. Oktober 2016: Vatikan

 

Dem Denken der Menschen auf der Spur

In den vatikanischen Museen konzentriere ich mich auf die Exponate der alten Etrusker, der Ägypter, der Griechen, der Römer. Nicht auf die der geistlichen Führer sondern auf die der geistigen Führer. Es ist schon spannend: an einer der Stätten zu weilen, die mit als die Wiege der abendländischen intellektuellen Entwicklung gilt. In mir reift der Wunsch, auch die anderen Städte der alten Philosophen zu besuchen, als da wären Syrakus und Athen – in erster Linie.

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1.-3. Oktober 2016: Was ist das Smartphone unterwegs wert?

Auf dem Weg durch die Toskana nach Rom denke ich nochmal über meinen Ruhetag auf dem Zeltplatz nach.

Ich kam auf dem Zeltplatz in der Toskana an und sah ein Angebot zum kostenlosen Nutzen des Internets. Eine bestimmte Menge an Kilobyte könnte ich nutzen, wenn ich mich mit meinem Facebook Konto anmelde.

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26.-30. September 2016: Gedanken in der Toskana und auf den Spuren der Eroica

Italien und der Straßenverkehr

Die Jungs und die Mädels hier fahren schon ganz schön knapp. Das muss ich echt sagen. Wenn ich so auf einer normalen Landstraße fahre und die Italiener mich überholen, dann ist das teilweise schon ganz schön eng. Wenn genügend Platz ist, dann sind die Leute hier aber auch sehr freundlich, halten genügend Abstand, blinken links, blinken rechts, alles in bester Ordnung. Insgesamt fühle ich mich schon einigermaßen sicher hier auf den italienischen Straßen.

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22. – 31. August 2014: Via Claudia von Augsburg nach Venedig

Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, Pontifex maximus, Tribuniciae potestatis XIV, Consul V, Imperator XXVII, Pater patriae (kurz: Claudius – nicht zu verwechseln mit Augustus) war ein vorausschauender und in Zusammenhängen denkender Mensch. Hungersnöte der Römer brachten ihren Kaiser, der dem tyrannischen Caligula folgte und dem der Nero folgte, auf den Gedanken, die fernen römischen Provinzen über durch Fuhrwerke befahrbare Transportwege an Rom anzubinden. Zum wichtigsten Weg zwischen süddeutschem und norditalienischem Raum wurde die Via Claudia, ein Karrenweg über Fern- und Reschenpass, der den Namen des Emperators aus dem ersten Jahrhundert trägt. Er war schlicht der einfachste Weg von der Donau über die Alpen zur Adria. Und ist es heute immer noch.